Vereinsgeschichte

Es war Anfang der 60-er Jahre, als eine handvoll junger Burschen die Liebe zum runden Leder entdeckten. Sie hatten wohl die selben Ambitionen, die auch die Kicker von heute haben müssen. Man traf sich mit Freunden und Bekannten, um gemeinsam „Fußball zu spielen„. Die Zusammenkünfte waren anfangs nur unregelmäßig, doch der Zuspruch wurde immer größer und es bildete sich eine Mannschaft. Man spielte anfangs gegen Freunde und Bekannte der umliegenden Gemeinden, die teilweise auch schon Mannschaften stellten. Es wurden auch Spielgemeinschaften mit Nachbargemeinden gebildet. Und so gab es die ersten Jahre eine sogenannte „Wilde Meisterschaft„. Da das Interesse der Jugend und der Bevölkerung ständig stieg und die einhellige Willensäußerung für eine Vereinsgründung bestand, brauchte es nur mehr die Männer, die das ganze in die Hand nahmen.

Als erster Trainer, und einer der hauptverantwortlichen für die Gründung des SV Schildorn, fungierte Volksschuldirektor Hans Schneeberger. Ihm zur Seite standen die Gründungsmitglieder: Ing. Roman Fuchs, Walter Frauscher, Karl Müller, Georg Buttinger, Johann Kirchsteiger und Franz Bleckenwegner, sowie Max Penninger und Ferdinand Mühlbacher.

Somit stand der offiziellen Gründungsversammlung am 16.3.1969 nichts mehr im Wege.

Der SV Schildorn war geboren!

Gründung

Es war Anfang der 60-er Jahre, als eine handvoll junger Burschen die Liebe zum runden Leder entdeckten. Sie hatten wohl die selben Ambitionen, die auch die Kicker von heute haben müssen. Man traf sich mit Freunden und Bekannten, um gemeinsam „Fußball zu spielen„. Die Zusammenkünfte waren anfangs nur unregelmäßig, doch der Zuspruch wurde immer größer und es bildete sich eine Mannschaft. Man spielte anfangs gegen Freunde und Bekannte der umliegenden Gemeinden, die teilweise auch schon Mannschaften stellten. Es wurden auch Spielgemeinschaften mit Nachbargemeinden gebildet. Und so gab es die ersten Jahre eine sogenannte „Wilde Meisterschaft„. Da das Interesse der Jugend und der Bevölkerung ständig stieg und die einhellige Willensäußerung für eine Vereinsgründung bestand, brauchte es nur mehr die Männer, die das ganze in die Hand nahmen.

Als erster Trainer, und einer der hauptverantwortlichen für die Gründung des SV Schildorn, fungierte Volksschuldirektor Hans Schneeberger. Ihm zur Seite standen die Gründungsmitglieder: Ing. Roman Fuchs, Walter Frauscher, Karl Müller, Georg Buttinger, Johann Kirchsteiger und Franz Bleckenwegner, sowie Max Penninger und Ferdinand Mühlbacher.

Somit stand der offiziellen Gründungsversammlung am 16.3.1969 nichts mehr im Wege.

Der SV Schildorn war geboren!

Die jungen Wilden

SOLLTE WEGEN DIESEN JUNGEN WILDEN EIN FUSSBALLVEREIN GEGRÜNDET WERDEN?

1964 stehend von links nach rechts: Meingassner Fredl, Kirchsteiger Josef, Penninger Johann, Buttinger Georg, Binder Johann;
hockend: Binder Franz, Erler Georg, Mühlbacher Ferdinand, Meingassner Willi, Zweimüller Heinz; Hangler Josef (liegend)

Über 40 Jahre Vereinsfussball

Die Gründungsversammlung des SVS fand am 16.3. 1969 statt.

Die Männer der ersten Stunde:
Obmann: Ing. Roman Fuchs
Obmann Stv.: Walter Frauscher
Sektionsleiter: Karl Müller
Sektionsleiterstv.: Georg Buttinger
Kassier: Johann Kirchsteiger
Schriftführer: Franz Bleckenwegner
Trainer: Dir. Hans Schneeberger
Zeugwart: Max Penninger
Zeugwartstv.: Ferdinand Mühlbacher

Der erste Versuch einer Mannschaft: stehend von links nach rechts: Kaser, Dirmaier, Kaiser, Reiter, Trost, Erler Georg; hockend: Badergruber Johann, Rachbauer Friedbert, Seifriedsberger, Badergruber Franz.

1969/70

WILDE MEISTERSCHAFT

Teilnahme an der sogenannten „Wilden Meisterschaft“. Als Fußballplatz diente die ebene Fischerwiese in Ottenberg. Die ehemalige Waldzeller Kabine fungierte als Umkleideraum.

Kaser, Erler Georg., Müller, Zweimüller, Badergruber Johann, Reiter, Ornetsmüller, Seifriedsberger, Rachbauer Friedbert, Erler Franz, Knirzinger

1970

25.7.1970: Der SV-Schildorn wurde beim ÖFB angemeldet

30.8.1970: 1. Meisterschaftsspiel
SV Schildorn – Neuhofen 0 : 6

11.10.1970: 1. Sieg im 5. Meisterschaftsspiel
SV Schildorn – Pattigham 2 : 1

Meisterschaft 1970/71 (Sportplatz Ottenberg) stehend v. l. n. r.:
Sektionsleiter Müller, Sterrer, Gattermann, Schatzdorfer, Erler Georg, Dirmaier, Kirchsteiger
hockend v. l. n. r.: Gadermair, Badergruber Johann, Beisl, Rachbauer, Badergruber Franz

1974 - 1979

ORKAN VERNICHTETE HOLZKABINE IN OTTENBERG / SOMMER 1974

1974/75:
Die Schülermannschaft wurde unter Trainer Dir. Hans Schneeberger im ersten Jahr der offziellen Teilnahme an der Meisterschaft bereits Meister (Die Turnstunden machten sich bezahlt).

Pfingsten 1976: „Zweimüller-Sperl-Cup„ in Schildorn
Die Vorrunde wurde noch am alten Sportplatz in Ottenberg gespielt, die Finali wurden erstmals auf dem Platz der neuen Sportanlage in Schildorn gespielt.
1. Eberschwang, 2. Lohnsburg, 3. Schildorn, 4. Riegerting

1976/77 erreichte die Schülermannschaft den 2. Meistertitel

Herbst 1978:
SV-Schildorn wurde zum ersten Mal Herbstmeister. Höchster Sieg in der Meisterschaft auswärts beim Lokalrivalen in Pattigham/Pramet. Ergebnis 1:8. Anschließend Siegesfeier im Gasthaus Egger.

Frühjahr 1979: Dressenspende Firma Zweimüller-Sperl.

stehend v. l. n. r.: Baumeister Martin Sperl, Irmgard Fuchs, Badergruber Gerhard, Dirmaier, Burgstaller, Bachinger, Binder, Badergruber Alfred, Trainer Mattes; hockend v. l. n. r.: Hangler, Niederhauser Josef, Badergruber Johann, Berger, Schachl Günter, Rachbauer, Niederhauser Gerhard.

Eröffnung Sportplatz

1. Juli 1979: Eröffnung der neuen SportanlageLH Stv. Possart bezeichnete bei seiner Eröffungsrede den Sportplatz Schildorn als eine der schönsten Sportanlagen in der Umgebung. Dies ist tatsächlich nicht übertrieben, den sie bietet mit dem Hauptfeld, dem Trainingsplatz und der neuerbauten Umkleidekabine einen wunderbaren Gesamteindruck. Der Bau der Umkleidekabine kann als eine imposante Leistung der Schildorner Sportfreunde betrachtet werden. Allein an Spendengeldern gingen S 74.000,- ein, dazu wurden unzählige Arbeitsstunden von Funktionären und vielen Helfern geleistet. Hier zeigte sich ein großartiges Zusammenhalten der Vereinsmitglieder und der Bevölkerung.

Die Eröffnungsfeierlichkeiten:
Samstag: Empfang der Spitzenskiläufer alpin und nordisch (Sepp Ferstl, Michael Veith, Josef und Werner Vogl, Franz Gattermann) anschließend Jubiläumsball „10 Jahre SV- Schildorn“

Sonntag: Feldmesse und anschließende Eröffnung der Sportanlage durch LH Stv. Possart

Fußballspiele:
Rennläufer – Senioren 3:0
Schildorn – Neuhofen 3:3
SV-Ried – ASK Salzburg 5:2

1979 - 1982

2.8.1979: Es wurde beschlossen, eine Sektion „Stockschießen„ ins Leben zu rufen.

23.2.1980: Freundschaftspiel ASK Salzburg – SV Schildorn 13:1

Am 24./25. Mai 1980 wurde der „Zweimüller-Sperl-Cup„ wieder in Schildorn ausgetragen 1. Pattigham/Pr., 2. SV-Schildorn, 3.Riegerting, 4. Lohnsburg

Am 2. Aug. 1981 konnte das Pokalturnier in Schildorn gewonnen werden. Schildorn vor Pattigham/Pr., Hohenzell und Riegerting

Am 6. Aug. 1981 wurde ein Freundschaftsspiel gegen den ÖSV – Langlaufkader ausgetragen. Ergebnis: 4:4

9. Aug. 1981: Juniorenturnier in Pramet 1.Pattigham/Pr., 2. Schildorn, 3. Eberschwang, 4.Waldzell

7. Nov. 1981:
Schneeräumung des Sportplatzes für das tags darauf folgende Schlagerspiel SV-Schildorn – Hofkirchen/Tr.(Tabellenerster gegen zweiten, Ergebnis 0:0)

8. 2. 1982:
Hallenturnier des SV-Waldzell in Ried Turniersieg des SV-Schildorn unter 8 Teilnehmern

Stehend v. l. n. r.: Sektionsleiter Siegfried Mühlecker, Gerhard Badergruber, Johann Dirmaier, Siegfried Schachl, Günter Schachl, Manfred Binder, Josef Hangler, Siegfried Wiesinger, Trainer Georg Mattes.
Hockend v. l. n. r.: Alfred Burgstaller, Franz Bachinger, Johann Badergruber, Roland Kallinger, Josef Niederhauser, Alfred Badergruber, Johann Rachbauer.

1982 - 1985

28.2.1982: Der SVS veranstaltete die erste Ortsskimeisterschaft in Annaberg (1. Ortsmeister wurde Willi Friedwagner).

2.- 4. Juli 1982: UNGARNREISE nach Györ mit vielen Abenteuern.

1982 wurden die Junioren unter Trainer Josef Niederhauser Herbstmeister (Torschützenkönig Schachinger schoss 37 Tore).

23. Mai 1983: 1. Maibaumfest des SVS am Trainingsplatz mit diversen Weitwurfbewerben (Stiefel und Eier).

Juni 1983: Der SV-Schildorn erhielt den Fairnesspreis.

Juni 1984: Pokalturnier in Pramet
Schildorn wurde 2.unter vier Mannschaften.

24./25. Nov. 1984: Vereinsausflug nach Prag.

29./30. Juni 1985: 15-jähriges Jubiläumsfest mit Ehrung verdienter Funktionäre.

Stehend v.l.n.r.: Bgm. Schoibl, Stockinger, Mühlbacher, Kirchsteiger, Hattinger, Ornetsmüller Anton, Bleckenwegner, Ornetsmüller Josef, Dir. Schneeberger, Mühlecker, Kaser, Buttinger;
Sitzend v.l.n.r.: Kaltenböck, Walchetseder, Penninger, Reiter, Müller, Frauscher, Erler.

1985/86 Erstmals Meister

20.10. 1985: Der SV-Schildorn wurde zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte Herbstmeister.

12. – 15. 3. 1986 in Obertraun: Das erste Trainingslager.

1985/86: Der SV Schildorn errang den 1. Meistertitel in der Vereinsgeschichte
(2. Klasse Mitte-West).

17 Jahre nach der Vereinsgründung errang die Kampfmannschaft unter Trainer Siegfried Wiesinger den ersten Meistertitel (29 Punkte, Torverhältnis 51:26) und stieg somit in die 1. Klasse Mitte -West auf. Der klare 6:1 Heimsieg gegen Utzenaich im letzten Spiel der Meisterschaft fixierte den Titel vor der punktegleichen Mannschaft aus Eberschwang (In diesem Spiel ließen wir keine Zweifel aufkommen , wer hier der Meister war). Dieser Erfolg kam vor allem durch die große Heimstärke der Elf zustande: Auf eigenem Platz blieben unsere Fußballer ungeschlagen. Die Meisterschaftsfeiern erstreckten sich über einige Tage. Da wir in dieser Hinsicht ja noch keine Erfahrungen hatten, wollten wir dieses Gefühl so lang wie möglich auskosten. Außerdem hätten wir sowieso nie alles an einem Tag trinken können, was uns die spendenfreudige Bevölkerung zukommen ließ.

Reserve: 5. Platz, 22 Punkte, Torverhältnis 68:50
Junioren: 5. Platz, 19 Punkte, Torverhältnis 50:51

1. Klasse 1986

1986/87: Das erste Jahr in der 1. Klasse:
Nach anfänglichen Startschwierigkeiten (die ersten 5 Spiele ohne Punkt) konnten wir wieder zu unserer gewohnten Stärke zurückfinden. Mit dem ersten Sieg in der 1. Klasse gegen den damaligen Tabellenführer Neukirchen/V. gaben wir auch gleich die rote Laterne ab. Nun war der Hunger nach mehr geweckt und es folgten noch 3 Siege und 2 Unentschieden in der Herbstmeisterschaft.
Im Frühjahr dasselbe Dilemma, wieder die ersten 5 Spiele verloren und die rote Laterne hing wieder in Schildorn. Doch auch diesmal der erste Sieg im Frühjahr gegen Tabellenführer Neukirchen/V. Es folgten wieder 4 Siege, 1 Unentschieden und eine Niederlage. Das ergab den achten Tabellenplatz.

Stehend v.l.n.r.: Kassier Vorhauer, Schachl Siegfried, Burgstaller, Gruber, Dirmaier,
Altmann, Eichinger, Buttinger, Obmann Binder;
Hockend v.l.n.r.: Schachl Christian, Heftberger, Trainer Wiesinger, Zweimüller, Mühlbacher, Badergruber, Niederhauser, Stockinger

1987 - 1990

7. Aug. 1987: Gründung der Sektion „Radfahren“ Johann Dirmaier organisierte und leitete die ersten Aktivitäten der neuen Sektion. Er war es auch, der diese Sektion ins Leben rief. Zwei Tage nach der Gründung dieser Sektion fand am Sportplatz das erste Schildorner Ortsfest mit Frühschoppen und Kinderolympiade statt. Diese Gelegenheit wurde dazu genutzt, um die Bevölkerung auf die neuen sportlichen Möglichkeiten hinzuweisen.

Vom 9.-11. Okt. 1987 fand wieder ein traditionelle Sportlerausflug statt. Budapest wurde diesmal unsicher gemacht. Da einige von uns schon Ungarnerfahrung hatten (Verfolgungsjagd der Polizei, Weißbrotdiebe und Knüppel aus dem Sack), konnten wir uns sofort akklimatisieren und diverse Geschäfte tätigen (Geldwechseln !! Kontaktadresse für Auskünfte: Binder Manfred). Wie immer hatten wir eine Menge Spaß und sammelten auch einige neue Erfahrungen.

5.-11. März 1988: Trainingswoche in Mali Losinj, die sich im Nachhinein als sehr effektiv herausstellte. 

1988: Die Kampfmannschaft wurde Vizemeister in der 1. Klasse Mitte-West. Nach dem Meistertitel war dieser Erfolg der bisher größte in der Chronik des SVS.

22./23. Aug. 1989: Vereinsausflug nach Budweis Nach einem Freundschaftsspiel gegen eine tschechische Altinternationalen-Auswahl, das wir 4:2 gewinnen konnten, mußten sich einige von uns sofort stärken.

Mai 1990: Baubeginn für die Vergrößerung und Sanierung der Umkleidekabinen. Zusätzlich wurde auch noch eine Kantine errichtet, wobei wieder ein großer Teil der Arbeiten in Eigenleistung bewerkstelligt wurde. 

1990/91: 20 Jahre beim SV-Schildorn – Comeback von Oldboy Dirmaier

17.-19. Mai 1991: Ein 3-Tages-Zeltfest war der gebührende Rahmen für die Einweihung der renovierten und vergrößerten Sportkabinen. Dass es zu Pfingsten auch schneien konnte, mussten wir gleich am ersten Tag des Festes erfahren. Doch einen Schildorner kann so leicht nichts erschüttern und so besorgte unser Kassier Vorhauer Johann für die nächsten 2 Tage sofort einige Heizkanonen, damit niemand im Zelt zu frieren brauchte. Am Sonntag hatte der Wettergott dann ein Einsehen und schickte uns blauen Himmel und Sonnenschein. Gerade recht für die Feldmesse und den anschließenden Festakt mit offizieller Einweihung der renovierten Kabine. Anschließend Frühschoppen bis zur Dämmerung.(An diesem Wochenende wurden auch die Nächte zum Tag gemacht und manche wollten sogar ins Guiness-Buch unter dem Motto: „Wann hab ich zum letzen Mal geschlafen?„). Diese Tage waren wieder beispielhaft für den großartigen Zusammenhalt der Vereinsmitglieder.

Herbst 1991: Tabelle auf dem Nullpunkt – Schildorn überwinterte nach vielen knappen Niederlagen mit roter Laterne und ohne Punkte.

Frühling 1992: „Schildorner Wunder“ perfekt. Im Herbst bereits als Fixabsteiger bezeichnet, erkämpfte und erspielte sich Schildorn unter Trainer Günter Schachl mit einer grandiosen Aufholjagd im Frühjahr noch den Klassenerhalt. Der Frühling erweckt Gefühle (Siegesgefühle): Durch die Comebacks einiger im Herbst verletzer Spieler konnte sich der SVS noch enorm steigern. Durch die Motivation des Trainers und das wiedererlangte Selbstvertrauen brachten wir die Gegner reihenweise ins Schwitzen und Staunen. Das war eine Einmaligkeit im OÖ. Vereinsfußball.

Als wären sie eben erst Meister geworden….

1993 - 1994

6. Jänner 1993: 1. Dreikönigslauf: Initiator Johann Dirmaier rief diesen Lauf ins Leben. Die Strecke ist, wie der Name schon sagt, „königlich„ und führt über 3 Berge und 3 Täler. Die Gesamtlänge der Strecke beträgt 30 km und verlangt jedem Läufer undRadfahrer das letzte ab. Die Teilnehmer werden hervorragend betreut (mehrere Labstationen auf der Strecke und Begleitfahrzeuge). Ein Hobbylauf, gedacht als Fitness-Training im Winter, der sich jedoch enorm entwickelte und mittlerweile für viele Langstreckenläufer ein fixer Bestandteil ihres Aufbauprogramms wurde.

Im November 1993 wurde mit der Sanierung der Sitzplatztribüne und dem Bau einer Überdachung begonnen.

1994: Ausgerechnet im Jubiläumsjahr (25-jähriges Bestehen des Vereins) mußte der SV Schildorn den Weg in das Unterhaus antreten.

13./14. August 1994: 25-Jahre SV-SCHILDORN, Zeltfest mit Einweihung der Sportplatztribüne
Am Samstag wurde das Fest mit dem Spiel SVS-Union Raab eingeleitet. Anschließend Discoabend im Festzelt. Am Sonntag begann man mit einer Feldmesse am Sportplatz. Es folgten der Festakt mit feierlicher Einweihung der Sportplatztribüne und anschließend ein Frühschoppen mit der Trachtenkapelle Schildorn, auf die wir bei solchen Feierlichkeiten immer zählen können.

Mannschaftsfoto Herbst 1994.

1994 - 1995

1994/95 wurde Schildorn Vizemeister der 2. Klasse West

6. – 10. März 1996: Trainingscamp in Porec. Nach 8 Jahren hatte sich der SVS wieder zu einem Trainingscamp entschlossen, um den winterlichen Trainingsbedingungen zu Hause zu entfliehen. 22 Teilnehmer nutzten die guten Trainingsmöglichkeiten bei Frühlingstemperaturen. Bei ausgezeichneter Verpflegung und sehr guten Regenerationsmöglichkeiten (Hallenbad, Sauna) absolvierte der SVS eine schweißtreibende Woche. Ziel war es auch, die Mannschaft zusammenzuschweißen und die Kameradschaft zu förden, welche ein Grundstein zum Wiederaufstieg sein sollte. Ein Highlight war das Spiel gegen den ungarischen Zweitdivisionär SOPRON. Ergebnis 5:0 für die Ungarn.

2. Meistertitel

16. Juni 1996: SVS ist Meister der 2. Klasse West

10 Jahre nach dem ersten Meistertitel konnte der SV Schildorn erneut die Meisterschaft für sich entscheiden. Drei Runden vor Schluss setzte sich die Mannschaft an die Tabellenspitze und ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Mit 55 Punkten (die meisten, die je in der Vereinsgeschichte erreicht wurden) und einem Torverhältnis von 62:14 wurde der Aufstieg in die 1. Klasse fixiert. Schildorn hatte in diesem Jahr die beste Abwehr aller OÖ. Klubmannschaften, da wir die wenigsten Tore aller Vereine kassiert haben.

Stehend v.l.n.r.: Omic, Kassier Vorhauer, Heftberger, Moser, Weber-Haselberger, Burgstaller Klaus, Makor, Stockinger, Obmannstv. Haslinger, Berger, Niederhauser Josef, Burgstaller Alfred, Heftberger Reinhold, Badergruber Gerhard, Hangler, Obmann Schachl Siegfried, Badergruber Mathias, Huber;
hockend v.l.n.r.: Ornetsmüller, Eichinger, Spielertrainer Schachl Günter, Schachl Chr., Mühlbacher, Niederhauser Gerhard, Buttinger.

1997 - 1998

Herbst 1997 Sensationelle Trainerbesetzung:
Der damalige Bundesligaspieler der SV Keli Ried und jetzige Trainer von Austria Lustenau (Max-Bundesliga) wurde Trainer beim SV Schildorn. Bei ihm konnten auch die sogenannten „Alten Hasen„ noch einiges lernen. Es war eine Erfahrung, die wohl einmalig in der Vereinsgeschichte sein sollte.

Goran Stanisavljevic:
Geburtsdatum: 3.1.1964 Familienstand: verheiratet Kinder: 2 / Marko, Aleksandar Größe/Gewicht: 177 cm / 75 kg.
Beruf: Fußballer/Trainer seit 1991 bei SV Ried,1999 Wechsel nach Lustenau Er spielte bisher bei: Napredak Krusevac, Buducnost Titograd, SAK Klagenfurt, OFK Belgrad.

Sommer 1998: Beginn der Arbeiten für die Flutlichtanlage:Da man durch die vielen Nachwuchsmannschaften und die zahlreichen Trainingseinheiten von Kampfmannschaft, Reserve und Nachwuchsmannschaften auf terminliche Schwierigkeiten stieß (ab Herbst kann bei Flutlicht nur mehr am Trainingsplatz trainiert werden), war es erforderlich, eine Flutlichtanlage zu errichten, um auch das Hauptfeld ins Training miteinbeziehen zu können. Dadurch wurde auch die Qualität des Trainings, speziell für die Kampfmannschaft, gesteigert. Auch terminlich konnte so eine reibungslosere Abwicklung der Trainingseinheiten gewährleistet werden.

Frühling 1999: Fertigstellung der Flutlichtanlage (inoffizielle Einweihung beim 1. Heimspiel im Herbst gegen Weibern).

Erneuter Abstieg in die 2. Klasse

Im Herbst 1999 vollzog sich auch ein Führungswechsel im Vorstand. Obmann wurde der Quereinsteiger Josef Mayrhofer (er löste Siegfried Schachl nach 7-jähriger Obmannschaft ab). Rudolf Pointecker und Walter Schoibl übernahmen von Gerhard Haslinger (5 Jahre) die Obmann-Stellvertretung, als Schriftführer lösten Christian Schachl, Maria Zweimüller und Berta Erlinger den Marathonmann Gerhard Badergruber ab, der nach 21 Jahren Schriftführertätigkeit neue Herausforderungen gesucht hat. Neu auch als Kassier Alfred Burgstaller (Vorhauer Johann wechselte nach16 Jahren zum Kassierstellvertreter).

1999 Herbstmeisterschaft: Radomir Savic neuer Spielertrainer Der jugoslawische Ex-Internationale Rado Savic wurde nun Spielertrainer, nachdem er uns ein Jahr zuvor schon als Spieler verstärkt hatte. Bisherige Vereine: VC Sarajewo, Roter Stern Belgrad, IVK Beorvors (Schweden), VFL Wolfsburg, SAK Klagenfurt, SV Schildorn.
Herausragende Leistungen: 1978 wurde er Torschützenkönig mit 21 Toren bei Sarajewo, und U-23-Europameister mit Jugoslawien, 1979 – 1984 3 x Meister und 2 x Cupsieger mit Roter Stern Belgrad
Europacupeinsätze:
Roter Stern Belgrad – Inter Mailand
Roter Stern – Barcelona
Roter Stern – Anderlecht
Roter Stern – Nottingham Forest
Nach einer nicht optimalen Vorbereitungsphase im Sommer, aber einem gelungenen Saisonstart, konnten wir durch unsere Routine und langjährige Erfahrung in der 1. Klasse leichte Konditionsmängel im ersten Drittel der Meisterschaft kompensieren. Doch die folgenden Siege machten Lust auf mehr. Mit neugewonnenem Selbstvertrauen und dem Erfolg im Rücken konnten wir uns von Spiel zu Spiel steigern. Im Spitzenspiel auswärts gegen den Tabellenführer Ampflwang legten wir den Grundstein für den erneuten Herbstmeistertitel. Mit 10 Siegen und einer Niederlage konnten wir zum 3. Mal in der Geschichte des SVS die Herbstkrone nach Schildorn holen. Ein Erfolg, der vielleicht auf noch mehr hoffen lässt!

2000 Meister

FRÜHJAHR 2000: Passend zum 30-Jahr Jubiläum des SVS wird am 17. Juni 2000 auch noch der Meister fixiert – von da an waren wir wieder erstklassig unterwegs. Gebührend gefeiert wurde dann auch gleich ein ganzes Wochenende – vom 09. – 11. Juni 2000 fand die Meister- und 30-Jahr Feier des SVS am Sportplatz statt.

Herbst 2000: neuer Trainer Savic, der SVS überwintert auf dem 6. Platz in der 1. Klasse.

2001

Frühling 2001: Schlagzeilen machte der SVS als noch vor Beginn des Derby in Pattigham ein Spieler des SVS in Handschellen abgeführt wurde. Über genauere Details können sicher noch einige Schildorner Auskunft geben. Ende der Saison konnte mit Platz 9 abgeschlossen werden.

Herbst 2001: Ganz so rosig verläuft auch leider die Herbstsaison nicht, wir überwintern auf Platz 11 der Tabelle, mehr Spass bereitete einigen aber sicher der Ausflug nach Linz zu einem Spiel der Black Wings.

2002 - 2004

Frühling 2002: Der SVS bleibt gerade noch so erstklassig, Bernie Zweimüller holte sicher bei der Supercoachwahl im Bezirk Ried mit rund 11.000 Stimmen den 1. Rang.

Im Sommer 2002 konnte ein Sportfest organisiert werden, Höhepunkt hierbei war sicher dass Spiel der U9 Kinder gegen die Eltern bzw. Mütter die in Gummistiefel antreten mussten. Mit dem Bau des Beachvolleyballplatzes wurde auch begonnen, desweiteren wurde ein neuer Vereinsbus gekauft und die Kinder wurden mit neuer Trainingskleidung versorgt.

Herbst 2002: mit nur 9 Punkten und auf Platz 11 wurde die Herbstmeisterschaft beendet.

Frühling 2003: dem SVS ging die Puste aus – lautete eine Schlagzeile – der Abstieg in die zweite Klasse folgte.

Herbst 2003: neuer Trainer Siegfried Wiesinger.

Frühling 2004: und wieder konnte der SVS bei der Supercoachwahl den Sieger aus Schildorn stellen – Peter Heftberger siegte überlegen mit 2.530 Stimmen im Bezirk Ried.
Sportlich konnte der SVS mit der KM den erst 2. Sieg der Saison gegen Eberschwang am 02.05.2004 sichern.

Im Sommer 2004 fand dann das berühmte Oldies Fest erstmals an einem neuen Standort und zwar an der Kellerberglinde statt, zahlreiche Besucher waren 3 Tag lang am und rund um den Kellerberg vertreten, ausklingen liessen wir dieses Wochenende am Sonntag mit einem Frühschoppen.

Herbst 2004: neuer Trainer in der Herbstsaison wurde Peter Wakolbinger, abgeschlossen wurde die Saison auf Platz 14 von 14 Mannschaften!!

2005 - 2006

Frühling 2005: Gleich beim 1. Spiel in der Frühjahrssaison wurde der 1. Sieg der gesamten Saison verzeichnet gegen Peterskirchen, neuer Trainer wurde Anton Mann, am Ende reichte es jedoch wieder nur für den letzten (14.) Platz in der Tabelle mit 7 Punkten.

Erstmals konnte im Frühjahr auch eine Damenmannschaft gestellt werden, die bunt gemischten Damen aus den umliegenden Gemeinden hatten Spass mit ihrem Trainer Sigi Wiesinger und stellten ihr Können gleich beim Vereinsturnier im Zuge des Oldiesfest unter Beweis und kamen auch prompt auf den 2. Platz. Weiters spielten auch die Herren und der Abschluss erfolgte bei schönstem Wetter unter der Linde.

Herbst 2005: vom 7:0 über ein 11:0 zum 0:8 bis zum 6:0 war im Herbst alles dabei, nach 755 endlos langen Minuten ohne Treffer erzielte Stefan Aigner endlich den langersehnten Treffer der Saison gegen Polling, das Spiel endete jedoch 3:1 für Polling.

Frühling: 2006: mit einem neuen Trainer – Andreas Queck – startete der SVS in die Frühjahrssaison und siehe da – gleich beim 1. Spiel gegen Peterskirchen konnten wir einen Sieg verbuchen, den Treffer dazu steuerte auch ein neuer Spieler bei – Johannes Scheuer (seit Winter 2005/2006 beim SVS). Auch beim 2. Spiel gelang nochmal ein Sieg – eine Schlagzeile lautete darfauf: „Dank Queck nun Liga-Schreck!!“.

Herbst 2006: weiterhin ohne Punkte – prompt wieder eine neue Schlagzeile in den Zeitungen. Am 17. 11.2006 schrieb „Österreich“ : PUNKTELOS – Viele sagen wir sind deppert! SV Schildorn ist OÖ schlechtester Fussballklub, dazu nahm auch Obmann Josef Mayrhofer Stellung.

2007 - 2008

Frühjahr 2007: Weiter auf Vormarsch befanden sich die Damenmannschaften im Innviertel – es wurde auch über eine sogen. Damen-Hobbyliga nachgedacht, wobei die Damen des SVS sich nicht dazu überwinden konnten mitzumachen, desweiteren kam es auch zu Trainerengpass – somit nehmen die Damen wenn möglich nur noch bei Vereinsturnieren teil. Die KM kam nach 16 Runden immer noch nicht in Schwung und war bis zum 28.05.2007 immer noch sieglos, dieser Tag jedoch wird sich für immer in die Geschichtsbücher einprägen – gelang doch der lang erwartete Sieg genau im Derby gegen den Nachbar aus Waldzell und noch dazu in Waldzell – es war ein ziemlich spanendes Spiel dass schlussendlich der SVS mit 2:4 gewann. Am Ende der Saison war es Platz 14 mit 3 Punkten.

Herbst 2007: Mühevoll ging es weiter, aber mit einigen Unentschieden und und 3 Siegen konnten wir im Herbst mit immerhin 12 Punkten auf Rang 9 überwintern. Grossen Anklang fand der Ausflug nach München.

Frühjahr 2008: die Saison wurde auf Platz 9 mit 21 Punkten beendet.

Auch im Sommer 2008 fand das Lindenfest wieder grossen Anklang bei den Besuchern – jedoch wurden wir 2 Tage lang vom Wettergott nicht beachtet, die Gäste liessen sich aber vom Regen nicht weiter beeindrucken und es wurde wie immer bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. Am Samstag spielten die Ü35 Herren in Turnierform.

Herbst 2008: diese Saison verlief seit langen wieder einmal weitgehend positiv für den SVS – am Ende war es Platz 6 mit immerhin 22 Punkten, mehr als die gesamte Saison 2007/08!
Begonnen wurde auch mit den Bauvorbereitungen für unser neues Klubheim. Der Abriss erfolgte noch im November nach dem letzten Spiel. Auch ein Ausflug stand wieder am Programm – Nürnberg wir kommen hat es da geheissen. 2 Tage lang bestimmten Glühwein und Rostbartwürstchen die SVS Mädls und Jungs. Details konnte man keine genaueren erfahren ausser man war selber dabei.

2009

Zahlreiche Veränderungen brachte uns das Jahr 2009 ins Haus.

Frühjahr 2009: Die Bauarbeiten rund um das neue Klubheim liefen sehr gut, an dieser Stelle auch nochmal ein grosses Dankeschöne an alle die mitgeholfen haben, im speziellen auch hier an Hr. Franz Hangler, ohne den wir heute wahrscheinlich noch gar nicht fertig wären!! Bei der KM konnte die Saison auch sehr positiv abgeschlossen werden mit 37 Punkten auf Platz 8.

Im Sommer wurde das Klubheim fertiggestellt, nebenbei war das Lindenfest wieder ein voller Erfolg, auch ein Trainerwechsel hat stattgefunden, Andreas Queck hat sich vom SVS verabschiedet, sein Nachfolger ist kein geringerer als der Schildorner Günter Schachl.
Auch der langjährige Obmann Josef Mairhofer hat sein Amt zurückgelegt, neu gewählt wurde Herbert Regl, an dieser Stelle auch nochmal ein besonderes Dankeschön an Pepal – ohne den die Planung und Umsetzung des neuen Klubheimes nicht möglich gewesen wäre, auch wenn es negative Stimmen gegeben hat, wir freuen uns alle sehr über unsere „neue Unterkunft“.

Herbst 2009: Voller Elan und Tatendrang konnte in eine neue Saison gestartet werden, am Ende war es der 5. Platz mit 25 Punkten vor der Winterpause. Auch der Ausflug nach Innsbruck war wieder einmal gut organisiert und sehr sehr lustig….

2010 & 40 Jahre

Auch 2010 wird ein grosses Jahr für uns – steht doch die 40-Jahr Feier und Kabineneinweihung vor der Tür, aber alles der Reihe nach.

Frühjahr 2010: Die KM schloss die beste Saison seit langem auf Platz mit 4 mit 48 Punkten!! ab, auch ein Aufstieg wie vor 10 Jahren passend zur Feier wäre noch drinnen gewesen. Aber nächstes Jahr kommt bestimmt..

Sommer 2010: vom 09. – 11.07.2010 findet am Sportplatz und in der ESV Halle die 40-Jahr Feier des SVS statt, desweiteren am Sonntag die Kabineneinweihung des neuen Heimes. Wir hoffen auf zahlreiche Gäste und freuen uns schon wenn wir hier weiterberichten werden, natürlich fehlen jetzt noch überall div. Fotos, werden aber sicher nachgereicht.